“Naftohas Ukrajiny” muss “RosUkrEnergo” 197 Mio. Dollar zahlen
Wie dem “Dserkalo Tyshnja“ bekannt wurde, hat das Stockholmer Schiedsgericht in einem Zwischenurteil, bezüglich der Forderungen von “RosUkrEnergo” an “Naftohas Ukrajiny”, “Naftohas” verpflichtet, dem Kläger 197 Mio. Dollar zu zahlen.
Die erste Klage von “RosUkrEnergo” an “Naftohas” wurde im April 2008 eingereicht. Im Januar 2009 reichte “RosUkrEnergo” noch weitere drei Klagen gegen “Naftohas” beim Schiedsgericht in Stockholm ein. “Naftohas” reichte seinerseits vier Gegenklagen gegenüber “RosUkrEnergo” ein.
Alle Klagen seitens “RosUkrEnergo” und von Seiten “Naftohas Ukrajiny” wurden zu einer Sache zusammengefasst, die beim Schiedsinstitut bei der Handelskammer in Stockholm verhandelt wurden.
Quelle: Ukraine Nachrichten
Mehr Informationen finden sich auf Ukrainisch hier und auf Russisch hier.
Die Unabhangigkeit des Schiedsrichters: Theorie und Praxis
Die Unabhangigkeit des Schiedsrichters ist ein wesentliches Element eines fairen Verfahrens. Was aber genau bedeutet „Unabhangigkeit“?
“Naftohas Ukrajiny” muss “RosUkrEnergo” 197 Mio. Dollar zahlen
Wie dem “Dserkalo Tyshnja“ bekannt wurde, hat das Stockholmer Schiedsgericht in einem Zwischenurteil, bezüglich der Forderungen von “RosUkrEnergo” an “Naftohas Ukrajiny”, “Naftohas” verpflichtet, dem Kläger 197 Mio. Dollar zu zahlen.
Gazprom setzt Prozess gegen Ukraine vor Stockholmer Schiedsgericht aus
Der russische Gaskonzern Gazprom hat das Verfahren gegen den ukrainischen Versorger Naftogas, der nach dem Gasstreit von Januar 2009 angestrengt worden war, ausgesetzt. Das teilte Gazprom-Sprecher Alexander Kuprijanow am Donnerstag dem Radiosender Echo Moskaus mit. Nach seinen Worten hatten die europäischen Gasabnehmer keine Klagen eingereicht und den Ausfall der Lieferungen als höhere Gewalt akzeptiert. Kuprijanow drückte die Hoffnung aus, dass die Präsidentenwahl in der Ukraine nicht zu einer Revision der Gasverträge führen würde, die nach dem Gasstreit im vergangenen Januar geschlossen worden waren. Vor einem Jahr hatte ein Gaskonflikt zwischen Moskau und Kiew zu einem mehr als zwei Wochen langen Lieferstopp für Europa geführt. Gazprom drehte am 1. Januar der Ukraine den Gashahn zu, weil Kiew eine Preiserhöhung für 2009 abgelehnt hatte. Der Streit konnte am 19. Januar beigelegt werden, als der russische Regierungschef Wladimir Putin und die ukrainische Premierministerin Julia Timoschenko einen neuen Gas- und Transitvertrag aushandelten. Dennoch verklagte Gazprom Naftogas vor dem internationalen Schiedsgericht in Stockholm wegen der Verletzung der Transitverpflichtungen.
Informationsquelle: Stimme Russlands
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